Der Banasura Hochlandpfeffer ist kein Pfeffer wie jeder andere. Er stammt aus den fruchtbaren Höhenlagen der Westghats in Indien, genauer gesagt aus der Region um das Banasura-Gebirge in Kerala. Was ihn besonders macht, ist nicht nur die Herkunft, sondern auch seine Größe und das kräftige Aroma. Schon beim ersten Schnuppern merkt man: Das ist kein Standardpfeffer.
Oft wird er auch als Tellicherry Riesenpfeffer oder einfach Hochlandpfeffer bezeichnet. In der Küche fällt er durch seine großen, dunklen Körner auf und ist ein echter Geheimtipp für alle, die Pfeffer nicht nur als Schärfe, sondern als eigenständige Gewürznote verstehen. Wer einmal mit diesem Pfeffer gewürzt hat, will kaum mehr auf einen anderen zurückgreifen.
Am besten verwendet man Banasura Hochlandpfeffer frisch gemörsert oder grob gemahlen. Er passt überall dort, wo man sonst schwarzen Pfeffer einsetzt – nur intensiver. Besonders gut kommt sein Geschmack bei Fleischgerichten, kräftigen Eintöpfen, Bratkartoffeln oder auf einer Käseplatte zur Geltung. Auch in Marinaden oder über gegrilltem Gemüse zeigt er, was er kann. Nur nicht mitkochen – lieber am Ende drübermahlen, damit das Aroma nicht flöten geht.
Der Geschmack ist intensiv, warm und vollmundig. Er hat eine deutlich spürbare Schärfe, die aber nicht brennt, sondern angenehm nachklingt. Dazu kommen erdige, fast holzige Noten mit einem Hauch von Fruchtigkeit. Ein richtig runder Pfeffergeschmack, der nicht einfach nur scharf ist, sondern Charakter hat.
ganzer schwarzer Banasura Pfeffer
Wer beim Kochen wenig Zeit hat, kann sich eine kleine Menge frisch gemahlenen Hochlandpfeffer in ein Schraubglas geben – so hat man ihn griffbereit, ohne jedes Mal die Mühle oder den Mörser zücken zu müssen. Und wer gern experimentiert: Banasura Pfeffer passt auch überraschend gut in dunkle Schokolade oder über frische Erdbeeren mit etwas Salz.
Bratkartoffeln, Rindersteak, Linseneintopf, Chili con Carne, Käseplatte, Ofengemüse, Pfeffersauce, Pasta mit Pilzen, Marinaden, Ratatouille
Kühl und Trocken Lagern
Am besten frisch gemahlen oder grob zerstoßen. So entfaltet sich sein volles Aroma. Er eignet sich besonders gut zum Nachwürzen bei Tisch oder kurz vor dem Servieren.
Ja, der Pfeffer verleiht Gemüsegerichten, Aufläufen, Pilzpfannen und vegetarischen Eintöpfen eine kräftige, würzige Tiefe.
Er hat größere Körner, ein intensiveres Aroma und eine rundere Schärfe. Er stammt aus Hochlagen, wird handverlesen und langsamer getrocknet.
Am besten erst zum Schluss oder direkt am Tisch. Wird er mitgekocht, verliert er etwas von seinem feinen Aroma.
Ja, eine kleine Prise über Erdbeeren, in dunkler Schokolade oder mit Vanilleeis bringt interessante Geschmackskombinationen.
Ja, allerdings sollte die Mühle gröbere Körner verarbeiten können. Alternativ kann man ihn auch im Mörser zerstoßen.
Er ist verwandt mit Tellicherry Pfeffer, schmeckt aber noch etwas runder und weniger beißend – mit erdigen, leicht fruchtigen Noten.
Er kann für eingelegte Gemüse oder Fleischmarinaden verwendet werden – am besten leicht angequetscht, damit er sein Aroma entfaltet.
Die Körner sind deutlich größer als bei gewöhnlichem Pfeffer, etwa 5 mm im Durchmesser. Sie gehören zu den größten handelsüblichen Pfefferkörnern.
Banasura Hochlandpfeffer eignet sich für eine Vielzahl von Gerichten:
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